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Dipl.Ing. Thomas Friederich
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Hier entsteht eine Webseite über die Pamina-Region - vorläufiger Inhalt - Eine Reiseroute durch Nordelsass



Wir passieren nun das sehr sehenswerte Städtchen Wissembourg, ein echtes Kleinod im Nordelsass.

Wissembourg hat alles, was ein reizvolles Urlaubsziel ausmacht: mehr als 70 Häuser, die aus der Zeit vor 1700 stammen, ein elegantes Rathaus, eine imposante Abteikirche und noch mehr. Die Kirche St. Peter und Paul ist im Übrigen nach dem Straßburger Münster die zweitgrößte gotische Kirche im Elsass.

Danach besuchen wir noch die Dörfer Hunsbach und Seebach,

denn sie gehören laut Reiseführer mit zu den schönsten in Frankreich. Auch hier sind so ähnlich wie in Bouxwiller viele der Häuser verlassen, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Gesamtbild solcher Dörfer zerstört sein wird. Die Fachwerkhäuser, viele komplett erhaltene Bauernhöfe gibt es darunter, heben sich vor Allem durch die kleinen Ziegelvordächer hervor. Besonders schön muss das Fachwerk im Sommer aussehen, wenn üppige Geranien die Hausfassaden zusätzlich schmücken. Aber auch ohne Blumenpracht wirken diese stilechten Häuser ganz für sich.

Folglicherweise stoßen wir auch irgend- wann auf den Rhein. Und genau hier gibt es einen tollen Stellplatz in der Nähe von Seitz, da wo die Fähre über den Strom führt.

Am nächsten Tag wollen wir einige Burgen besuchen. Kein Wunder, denn hier in den Nordvogesen, im Grenzgebiet zu Deutschland ,wimmelt es nur so von alten Burgruinen auf bizarren Buntsandstein- felsen. Das beste Beispiel hierfür ist die Burgruine Fleckenstein, eine der spektakulärsten Anlagen im Elsass. Sie wurde auf einem 43 Meter hohen, 52 Meter langen, aber nur 8 Meter breiten Felsockel errichtet. Eine Besichtigung kostet Eintritt, lohnt sich aber auf jeden Fall, denn über eine Sprechanlage, die an den verschiedenen Stationen unseres Rundgangs angebracht worden ist, erfahren wir Einiges über die Geschichte dieser Burg und den Menschen, die hier lebten. Fantastisch ist auch die Lage der Burg inmitten herrlicher Streuobstwiesen. Umrahmt ist alles von dicht bewaldeten Bergen und leuchtend roten Felsen aus Buntsandstein, die vereinzelt zwischen grünen Baumwipfeln hervorluken. Ein schmaler Pfad schraubt sich steil den Berg hinauf und führt uns zu einer besonders bizarren Felsformation, die an einen Kegel erinnert.

Weiter geht es zwischen gigantischen, roten Felsen, sowie über Stock und Stein bis wir eine andere, viel kleinere Burgruine erreichen. Es ist die Burg Löwenstein.

Burg Fleckenstein

Burg Löwenstein

Niedersteinsbach unser nächstes Ziel ist der Ort Bouxwiller, wo die Zeit stehen geblieben sein soll.

La Petit Pierre. Idyllisch liegt dieser kleine mittelalterliche Ort auf einem Bergkamm. Am Ende auf einem Felssporn liegt die Burg von La Petit Pierre. Wir unternehmen einen Streifzug durch die Gassen dieses so friedlichen Ortes und statten der Burg einen Besuch ab. Dies alles ist schnell passiert.

Deswegen machen wir noch einen kleinen Spaziergang zu den Wiesen, etwas oberhalb gelegen. Auf einer alten Bank genießen wir den malerischen Blick auf den Ort mit seiner imposanten Burg. Romantik pur!

Unser nächster Zwischenstopp gilt den Höhlenwohnungen von Graufthal

In einem Felsmassiv eingelassen liegen sie vor uns. Besonders schön finde ich den Kontrast zwischen dem leuchtenden Blau der Hausfassade, welches im Dachbereich überlappt wird von dem Rot der massiven Felswand aus Buntsandstein. Man kann diese Wohnungen, die bis 1958 noch bewohnt wurden, auch besichtigen.

Unser nächsten Ziele die Kleinstadt Saverne und die nah gelegene Burgruine Haut-Barr. Die am Fuße der Nordvogesen liegende Stadt Saverne hatte Jahrhunderte lang eine erhebliche strategische Bedeutung.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass wir irgendwann vor einem mächtigen Schloss stehen. Es ist das Chateau des Rohan. Dieses aus dem rotem Vogesensandstein gebaute Schloss im klassizistischen Stil wird auch das “Elsässische Versailles” genannt, und es ist eigentlich für eine Kleinstadt wie Saverne 2 Nummern zu groß.

Wir schlendern über die Grande Rue. Hier befinden sich der Marktplatz und die zugleich schönsten Häuser. Am auffälligsten hierbei ist das “Maison de Katz”, ein Fachwerkhaus mit sehr ausgeprägten Wir steuern unser nächstes Ziel an, das Schiffshebewerk am Rhein-Marne-Kanal.

Das Schiffshebewerk bei Lutzelbourg ersetzt circa 17 Schleusen auf dem Kanal das Schiffshebewerk am Rhein-Marne-Kanal. Diese technische Anlage, so liest man, ist einmalig in Europa. Ich behaupte mal, dass es eine ähnliche Anlage auch in Polen gibt. Aber nichts desto trotz, es handelt sich hierbei um eine Attraktion erster Güte. Denn durch das 1969 erbaute Schiffshebewerk wurden 17 Schleusen auf dem Kanal eingespart, zu deren Durchfahrt die Schiffe einen ganzen Tag benötigt hatten. Stattdessen werden die Kähne inner- halb von 10 Minuten auf einer schrägen Ebene in einem schleusenartigen Behälter quer zum Hang auf Schienen nach oben gezogen. Das Ganze sieht spektakulär aus und zieht Touristen und Reisebusse scharenweise an. Wir entscheiden uns für eine Bootsrundfahrt. Dabei lassen wir uns einmal absenken und nach kurzer Kanalfahrt die circa 50 Höhenmeter wieder nach oben befördern.

Am Schluss steht noch eine interne Besichtigung des Schiffshebewerks auf dem Programm. In der Turbinen- halle wird uns das technische Prinzip dieser Anlage erläutert. Leider nur auf Französisch!

Mit dem Gefühl, heute viel erlebt zu haben, erreichen wir den kleinen Hafen von Lutzelbourg. Und genau hier gibt es einen wunderschönen kleinen Stellplatz für unser Womo direkt am Wasser. Am Abend erleben wir bei einem Weinbrand den Flair von Hafenromantik, und das völlig umsonst.

Wunderschön ist der Womo-Stellplatz am Hafen.

Nächste Ziel ist die “Leokapelle” auf dem Rocher de Dabo, die weniger durch ihr Aussehen als durch ihre imposante Lage auf einem mächtigen Felsen besticht. Die Aussicht von hier oben in die Umgebung wird in den Reiseführern als “unbeschreiblich” gepriesen

Unser nächstes Ziel sind die Cascades du Nideck. Ein Sträßchen schlängelt sich anmutig durch eine wald- reiche Landschaft. An einem Forsthaus steuern wir den Parkplatz an, denn ab hier führt ein Pfad zu den Wasserfällen und danach weiter zu der Burgruine Nideck. Unser Weg windet sich durch ein Schlucht artiges Nebental. Fast am Ende angelangt hören wir auch schon das laute Tosen von Wasser. Aus fast 25 Meter Höhe stürzt es in die Tiefe. Toll! An heißen Sommertagen kann man sich unter den Wasserfall stellen, um sich zu erfrischen. Doch nicht heute, denn es ist kalt und regnerisch. Dementsprechend vorsichtig müssen wir auch bei dem nächsten Streckenabschnitt sein, denn nun geht es sehr steil im Zickzackkurs über Geröll, glitschigen Steinen und Wurzeln nach oben. Doch die Mühe lohnt sich, denn von der Burgruine Nideck haben wir eine phantastische Aussicht auf das Tal, wo wir hergekommen waren.